A. B. Schadow Heilpraktiker (Psychotherapie) und Psychosozialer Kunsttherapeut Mitglied im VFP
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Das Autogenes Training

 Imaginationen unterstützen das Autogene Training

      

Am Bach

 

Im Wald

 

Im Gebirge

Autogenes Training ist eine Methode der Selbstbeeinflussung, der Autosuggestion. Dabei wird das Ziel verfolgt, sich selbst in einen Zustand der Entspannung zu versetzen. Wichtig ist, dass diese Form der Selbstsuggestion nichts mit Einbildung oder Selbstbetrug zutun hat, da die Effekte dieser Selbstsuggestion durch objektive (physiologische) Methoden nachgewiesen werden können. Autogenes Training wird in eine Unter- und eine Oberstufe unterteilt. Zur Entspannung wird heute vor allem die Unterstufe eingesetzt.
Dabei wird mit Hilfe von Formeln, Sätzen bzw. durch Imaginationen die innere Aufmerksamkeit und Wahrnehmung auf verschiedene Körperbereiche und Körperempfindungen gelenkt. Die Übungen finden in einer entspannten Sitzhaltung, der sog. Droschkenkutscherhaltung, oder im Liegen statt. Die traditionelle Form für Autogenes Training, wie sie von Professor Schultz eingeführt wurde, umfasste sechs Übungen: Die Schwereübung, die Wärmeübung, die Atemübung, die Herzübung, die Sonnengeflechtsübung und die Stirnübung. Später erwies es sich als günstig, noch eine siebte Übung – die Schulterübung – hinzuzunehmen. Das Autogene Training wurde in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts von dem Berliner Psychiater und Psychotherapeuten Prof. Dr. Johannes Heinrich Schultz entwickelt. Mit Hilfe dieser Entspannungstechnik kann man lernen, sich selbst in kurzer Zeit zur Ruhe und in einen angenehmen Zustand der Tiefenentspannung zu bringen. Der Begriff des ‚Autogenen’ lässt sich aus den griechischen Worten ‚autos’ = ‚selbst’ und ‚genos’ = ‚erzeugen’ ableiten, d.h. beim Autogenen Training erzeugt man selbst etwas. Es handelt sich dabei um eine wissenschaftlich nachgewiesene Entspannungsmethode mit Auswirkung auf das körperliche und psychische Wohlbefinden. Autogenes Training wird von den privaten und gesetzlichen Krankenkassen als Heilverfahren anerkannt.
Schultz hatte festgestellt, dass seine Patienten während der Behandlungen in der Tiefenentspannung häufig angenehme Ruhe- und Schwere-, sowie wohlige Wärmeempfindungen erlebten. Er überlegte, ob man diese Zustände nicht auch selbst erzeugen kann. Angeregt durch diese Idee entwickelte er mit dem Autogenen Training ein Verfahren, das bis heute zu den wirksamsten und am häufigsten eingesetzten Entspannungstechniken zählt.
Autogenes Training können Sie im Sitzen und im Liegen durchführen. Als Hilfsmittel dienen Ihnen einfache Formeln und Leitsätze. In der gängigen Grundform gibt es eine Ruhe-, Schwere-, eine Wärme- und eine Atemübung. Im Autogenen Training für Fortgeschrittene werden die Übungen durch weitere spezielle Organformeln (Kopf, Herz, Bauch u.a.) erweitert. Das Autogene Training beruht insbesondere auf der Erkenntnis, dass man über die Konzentration körperliche Prozesse beeinflussen kann. In der Grundform des Autogenen Trainings lernen Sie z.B. die Muskelspannung und die Durchblutung der Haut, die mit jeder Form der Entspannung automatisch einhergehen, wahrzunehmen und über die Konzentration gezielt positiv zu beeinflussen. Ziele und Nutzen bei regelmäßigem Training: Innere Ruhe und Ausgeglichenheit, Beseitigung von Schlafproblemen, bessere Konzentration und mentale Fitness , Steigerung der psychischen Leistungsfähigkeit, gezielte Entspannung in Stresssituationen, insgesamt weniger Stress erleben. Sagen Sie manchmal zu sich: „Bleib ganz ruhig – Ruhe”? Dann wenden Sie schon eine Formel des Autogenen Trainings an!
Wenn Sie sich intensiver mit dem Thema beschäftigen wollen, oder einfach eine angenehme Entspannungshilfe suchen dann können Sie diese in meiner Praxis erfahren.

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