Die Einzeltherapien
Ich biete verschiedene bewährte Formen der Einzeltherapie an. Neben einer fundierten therapeutischen Ausbildung habe ich mich kontinuierlich auf folgende Gebiete spezialisiert:
Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen
Als Belastungsstörung bezeichnet man in der Psychologie eine Reaktion auf eine einmalige oder fortgesetzte starke seelische Belastung. Das Erleben dieser Belastung wird durch die Betroffenen häufig rekapituliert oder reinszeniert. Die sogenannten ‚Anpassungsstörungen’ sind Reaktionen auf diese Belastungen. Solche Belastungen können:
- Beendigung einer Beziehung,
- Ehe- und Partnerschaftsprobleme,
- Kind – Elternkonflikte,
- finanzielle Probleme,
- Schwierigkeiten am Arbeitsplatz,
- oder Mobbing sein.
Aber auch kritische Lebensereignisse wie
- Operationen,
- Schulwechsel,
- Heirat,
- Geburt,
- Unfälle,
- Tod eines Angehörigen oder nahen Menschen,
- Vernachlässigung
- Arbeitslosigkeit,
- Flucht und Emigration,
- Pensionierung,
können bei mangelnder Bewältigungsfähigkeit eine große Belastung sein und zu einer Anpassungsstörung führen. Bei der Aufarbeitung dieser Belastung ist vielfach eine non-verbale Therapie, wie die Maltherapie mit Acryl- und Wasserfarben sowie Kreiden oder das Plastisch-therapeutische Gestalten mit Speckstein, Ton oder Gips hilfreich.
Stress und Überlastung stellen sehr häufig die Ursache von somatoformen Störungen dar. Als Folge einer lang andauernden Überforderung z. B. im Beruf oder der in Familie kann es zu körperlichen Reaktionen und Beschwerden kommen, die vom Arzt nicht einer bestimmten medizinischen Erkrankung klar zugeordnet werden können. Manchmal liegen auch körperliche Fehlhaltungen, psychische Belastungen oder eine übermäßige Selbstbeobachtung des eigenen Körpers der somatoformen Störung zugrunde. In nicht seltenen Fällen kann es auch vorkommen, dass keine klare Verursachung der körperlichen Beschwerden gefunden werden kann. Konnte in diesen Fällen eine medizinische Erkrankung ausgeschlossen werden, so ist es nicht mehr erforderlich, weitere intensive medizinische Untersuchungen und Behandlungen durchführen zu lassen. Die eigentliche Arbeit des Arztes für Allgemeinmedizin besteht darin, den Patienten zu einer weiterführenden psychotherapeutischen Behandlung zu motivieren. In vielen Fällen kann dem Patienten dort durch Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder durch die Anwendung von Kunsttherapie geholfen werden.
Persönlichkeitsstörungen
Als Persönlichkeitsstörungen bezeichnet man in der Psychiatrie und klinischen Psychologie verschiedene überdauernde Erlebens- und Verhaltensmuster, die von einem flexiblen, situationsangemessenen (‚normalen’) Erleben und Verhalten in jeweils charakteristischer Weise abweichen. Sie sind durch relativ starre mentale Reaktionen und Verhaltensformen gekennzeichnet, vor allem in Situationen, die für die jeweilige Person konflikthaft sind. Die persönliche und soziale Funktions- und Leistungsfähigkeit ist meistens beeinträchtigt. Zur seelisch-emotionalen Stabilisierung ist hier der Einsatz kunsttherapeutischer Techniken förderlich. Dabei kommt Kunsttherapie unterstützend und ergänzend zu anderen Maßnahmen, vor allem medizinischer Behandlung zum tragen. Oft kann sie positiv auf Klärungs- und Heilungsprozesse einwirken.
Psychotherapeutische Begleitung im Rahmen der medizinischen Rehabilitation psychiatrischer Erkrankungen
In der therapeutischen Krankenbegleitung geht es um die Begleitung der erkrankten Person und ihrer Angehörigen.
Für die erkrankte Person kann es um die Erarbeitung von individuellen Zielen und konstruktiven Einstellungen gehen, z.B. beim:
- Umgang mit Gefühlen (z.B. Depression, Wut, Panik, Angst, Trauer)
- Positiven Umgang mit persönlichen Ressourcen (Fähigkeiten, Begabungen, Qualitäten)
- Aufarbeiten von positiven und negativen Erinnerungen und Erfahrungen,
- Entwickeln und formulieren von Zielen, Wünschen und Lebensperspektiven,
- Umgang mit dem erkrankten Körper
Die Behandlungen finden statt durch: