A. B. Schadow Heilpraktiker (Psychotherapie) und Psychosozialer Kunsttherapeut Mitglied im VFP
HP.Psychotherapie[at]gmx.de
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Kunsttherapeutische Gruppenselbsterfahrung

„Jedes wirkliche Leben ist Begegnung.” (Martin Buber)

Verändern müssen Sie viele Dinge selbst – Psychotherapie und Kunsttherapie können Ihnen dabei helfen. Und – Sie werden vielleicht erstaunt sein, wie viele Menschen sich mit ähnlichen Problemen beschäftigen wie Sie selbst. 

      

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Selbsterfahrungsgruppen und Encountergruppen (engl. für: Begegnung) sollen Lernen über das eigene Verhalten in der Gruppe eröffnen. Psychische Stabilität ist Teilnahmevoraussetzung

Selbsterfahrungsgruppen sind eine bewährte Form der gegenseitigen Unterstützung im Prozess, sich – wie der Name schon sagt – selbst zu erfahren. Professionelle Anleitung vereinfacht diesen Prozess und kann zu einem schnelleren Erfolg führen.
 
Grundgedanke Rogers' Persönlichkeitstheorie ist das Streben des Menschen nach Selbstverwirklichung und Selbstaktualisierung. Der Mensch setzt sich im Kindes- und Jugendalter mit seiner Umwelt auseinander, und die hierbei erlebten Wahrnehmungen, Eindrücke und Erlebnisse beeinflussen die Entwicklung des Selbstkonzeptes. Es kann sowohl ein negatives als auch ein positives Selbstkonzept entwickelt werden.
Laut Rogers gibt es sieben wesentliche Botschaften, welche die Eltern im Laufe der Erziehung an den Heranwachsenden senden müssen, um die Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes zu begünstigen.
  • Ungeschuldete Liebe, das heißt die Einstellung der Eltern muss sein, das Kind zu lieben so wie es ist. Darunter versteht man, dass die elterliche Liebe nicht an Bedingungen geknüpft werden darf. Vor allem nicht an Bedingungen, welche das Kind nicht im Stande ist zu erreichen.
  • Wertschätzung ist entscheidend. Sie zeigt sich durch die Partnerschaftlichkeit der Eltern mit dem Kind und durch die Berücksichtigung der kindlichen Bedürfnisbefriedigung. Hierzu gehört auch, dass die Eltern das Kind in das Aufstellen von Regeln altersangemessen mit einbeziehen.
  • Echtheit und Interesse sind außerdem für ein positives Selbstkonzept wesentlich. Eltern sollten ein ehrliches Interesse an der positiven Entwicklung des Kindes zeigen. Zudem soll sich die Außendarstellung der Eltern nicht stark vom Verhalten gegenüber dem Kind unterscheiden (Vermeidung der Künstlichkeit).
  • Wichtig ist auch, ob ein Kind Autonomie genießt oder unter ständiger Kontrolle leidet. Autonomie bedeutet hier ein Vertrauen in das Kind und die Unterstützung der freien Entfaltung. Ständige Bevormundung, Kontrolle, Überprüfung und Zwang sind zu vermeiden.
  • Es ist die Aufgabe der Eltern, dem Kind Anregung und Unterstützung zu gewähren.
  • Des Weiteren sind Sicherheit, Geborgenheit und vor allem Zuverlässigkeit zentrale Voraussetzungen, auf die Kinder in ihrer Entwicklung angewiesen sind.
  • Sehr von Bedeutung ist vor allem auch das Zulassen von Gefühlen. Kindern muss es erlaubt sein, Gefühle zuzulassen, auch solche, die negativer Natur sind, wie etwa Angst oder Enttäuschung und Trauer. Werden diese Gefühle bzw. das Zeigen dieser Gefühle von den Eltern sanktioniert und unterdrückt, so begünstigt dies die Entwicklung eines negativen Selbstkonzeptes.
  • Durch das tiefe Verstehen durch die Selbsterfahrungsgruppe kann sich die Gruppenteilnehmerin bzw. der Gruppenteilnehmer mit der Zeit öffnen und neben seinen negativen Gefühlen auch positive Gefühle entdecken und zu einem positiven Selbstbildnis kommen. Die kunsttherapeutische, personzentrierte Gruppenarbeit hilft auch hier, diese positiven Gefühle bewusst wahrzunehmen. Die Teilnehmer akzeptieren ihre positiven Gefühle in gleicher Weise wie vorher die negativen Gefühle.

Haben Sie noch weitere Fragen oder benötigen detaillierte Informationen zu einer Gruppenselbsterfahrung? Bitte zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren. Sie erreichen mich zu meinen Sprechzeiten oder per E-Mail: HP.Psychotherapie[at]gmx.de

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